Geheime Sperrgebiete

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Es gibt - zumindest in Bayern - Sperrgebiete, in denen keine weitere Caches gelegt werden dürfen. Die Lage dieser Gebiete ist aber geheim! Da stecken aber jetzt weder die Bundeswehr, noch irgendwelche Geheimdienste dahinter, sondern das Bayerische Landesamt für Umwelt.

Reicht man nun einen Cache ein, der sich in einem solchen Sperrgebiet befindet, wird er vom Reviewer nicht freigeschaltet. Damit soll der Schutz gefährdeter Arten unterstützt werden. Bereits gelegte und veröffentlichte Caches genießen aber wohl "Bestandsschutz".

Bei diesen Schutzgebieten geht es um besonders gefährdete oder störungsempfindliche Arten („geschützte Arten”). Um einen größtmöglichen Schutz zu gewährleisten, wird auch die Lage und die Größe des Schutzgebietes nicht veröffentlicht. Nicht, daß da dann Tausende Leute hinrennen um einen Adler o. ä. beim Brüten zu beobachten und die Schutzmaßnahme dann genau den gegenteiligen Effekt hat. Bei weiteren Fragen kann man sich an die Unteren Naturschutzbehörden wenden.

Ein Nachteil dieser Geheimhaltung ist dann aber natürlich, daß es passieren kann, daß man einen aufwendigen Cache entwickelt und den auch naturschonend gelegt hat und ihn dann nicht freigeschaltet bekommt. Das ist natürlich ärgerlich. Aber ich glaube, die Gründe sind nachvollziehbar.

Und bevor jetzt wieder die ersten Äußerungen nach dem Motto "Dann leg den Cache doch bei einer anderen Plattform, wenn der Reviewer ihn Dir in so einer Gegend nicht freischaltet" kommen: Umwelt- und Naturschutz hat nichts mit der gewählten Plattform zu tun. Wenn Groundspeak hier unterstützend eingreift, indem solche Caches eben nicht veröffentlicht werden, dann ist das richtig so. Und wer dann mit seinem Cache auf eine andere Plattform ausweicht, obwohl er nun weiß, daß in der fraglichen Gegend so ein Schutzgebiet liegt, handelt extrem verantwortungslos und schadet allen: Der Natur und den Cachern.

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